ButtomBanner01ButtomBanner02

 
Join us on Facebook!      

Die Lehre des Institutes für Landschaftsplanung und Gartenkunst hat das Ziel, Studierende der Studienrichtungen Architektur und Raumplanung an unserer gleichnamigen Fakultät mit jenem Fachwissen im Bereich der Landschaftsplanung und Freiraumgestaltung auszustatten, das für die berufliche Laufbahn notwendig erscheint. Sowohl Architektinnen als auch RaumplanerInnen arbeiten in der Landschaft, nutzen, gestalten und verbrauchen die Ressource Landschaft, und müssen daher auch die Möglichkeiten des sorgsamen Umgangs mit der Landschaft kennenlernen.

Interdisziplinarität ist ein wichtiger Aspekt in der Lehre und wird auf zwei Ebenen angestrebt: Erstens wird versucht, bei Projektarbeiten in höheren Semestern auch Studierenden von anderen Universitäten, insbesondere Landschaftsplanungsstudenten der Universität für Bodenkultur Wien und Studenten des ERASMUS - SOKRATES Austauschprogramms, miteinzubeziehen. Gute Erfahrungen konnten auch bei gemeinsamen Projekten von RaumplanerInnen und ArchitektInnen gemacht werden. Zweitens wird angestrebt, dass Lehrende verschiedener Institute ein Projekt fachspezifisch betreuen, sofern das Thema es erlaubt.

Neben einführenden Vorlesungen zum umfangreichen Themengebiet der Landschaftsplanung ist unser Institut in der Studienrichtung Raumplanung sehr früh in erste Studienprojekte eingebunden, die , bereits vom Studienplan her interdisziplinär angelegt sind. In den bereits angesprochenen fortgeschrittenen Projektarbeiten, in Diplomarbeiten und Dissertationen ist es einerseits möglich, sich in unserem Fachgebiet zu vertiefen oder wenn es gewünscht wird, eine spezifische Fachbetreuung in bestimmten Arbeitsabschnitten zu erhalten.

Es besteht eine gewisse Flexibilität in der Lehre, soweit es Projektarbeiten betrifft. In Vorlesungen wird eine Bereicherung und Ergänzung der Lehrinhalte dadurch erreicht, dass immer wieder Gastvortragende eingeladen werden. Manche Vorlesungen werden sogar ausschließlich durch Fachleute aus der Praxis getragen. Ziel ist es, dass die Studenten nicht nur mit Fachwissen konfrontiert werden, sondern gleichzeitig auch Anleitungen zur Umsetzung im Berufsleben erhalten. Einige Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache abgehalten. Insbesondere Austauschstudenten erhalten nicht nur sprachliche Unterstützung, sondern soweit möglich, auch ein maßgeschneidertes Programm, das die Lernanforderungen der Heimatuniversität erfüllt.


Publikationen zu Lehrveranstaltungen

Raumwerkstatt

Als erstes Projekt im Raumplanungsstudium soll die Raumwerkstatt Studierende eine erste Möglichkeit bieten den Raum neu zu begegnen und ihr eigenes Verhältnis dazu, aus einer neuen Sichtweise zu betrachten. Das Projekt ist als Entdeckungsreise zu verstehen. Sowohl als Reise nach innen “ um seine eigene persönliche Beziehung zum Raum zu erkunden, als auch eine Reise durch den physischen Raum als erste fachliche˜ Begegnung mit einem breites Spektrum von räumlichen Situationen im urbanen Kontext.

WS 2012/13
Download (30MB)

WS 2011/12
Download (13MB)

SoFrei - Sozialraum/Freiraum 2011

Der öentliche Raum ist ein wichtiges Thema im Programm von Zielgebiet Westgürtel. Besonderes Augenmerk liegt dabei, neben der Gestaltung von Plätzen und Parkanlagen, auf der Umgebung der U6-Stationen entlang des Gürtels. Bei der Station Josefstädter Straße ist es im Rahmen der Zielgebietsarbeit gelungen, einen direkten ampelgeregelten Zugang vom Stationsausgang in Richtung Brunnenmarkt einzurichten.
Das gemeinsame Entwerfen der StudentInnen des Fachbereichs für Landschaftsplanung und Gartenkunst der TU Wien und des Masterstudiengangs für Sozialraumorientierte Soziale Arbeit der FH Campus Wien liefert zukunftsweisende und innovative Ideen. Bei diesem StudentInnenprojekt soll die klassische Planung und Gestaltung öffentlicher Räume durch das Wissen und die Expertise aus dem Bereich der Sozialarbeit angereichert werden und damit zu nachhaltigen Lösungen führen.
Download (13MB)

landart 2012

Projektgebiet war die die sogenannte Knofeleben - ein kleines waldfreies Plateau auf ca. 1200 m Seehöhe im Süden des Schneebergs. Das wiedererrichtete Naturfreundehaus (ehem. Friedrich Haller Haus) bot die ideale Basis für die tatsächliche Projektrealisierung vor Ort. Das Planungsgebiet ist Teil des Einzugsgebietes der Wiener Hochquellwasserleitung und somit im Eigentum der Gemeinde Wien. Rund 12 Projekte wurden zur weitern Bearbeitung ausgewählt und mit einer Förderung seitens der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, Kunst im öffentlichen Raum, finanziell unterstützt.
Entsprechend dem temporären Charakter der meisten Projekte, waren die Installationen bis zur Finissage am 6. Oktober 2012 auf der Knofeleben zu besichtigen, zu bespielen und zu erleben.
Download (22MB)Webseite

Projekt 3: Hallstatt-Dachstein 2011/12

Für die Studierenden im Masterstudium besteht in diesem Projekt die Anforderung ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus dem ersten Studienabschnitt auf inhaltlicher, strukturell-organisatorischer und methodischer Ebene zu erweitern. Die Region Hallstatt-Dachstein bietet sich an, um das Verständnis für die Wechselbeziehungen zwischen Naturraum und menschlichen Nutzungsansprüchen in einen ökologisch sensiblen und kulturgeschichtlich außerordentlich bedeutsamen Landschaftsraum zu vertiefen. Ziel und Aufgabenstellung war es, aufbauend auf einer landschaftsökologischen und landschaftsgeschichtlichen Analyse Ansätze und Prinzipien für eine integrierte Landschaftsentwicklung für die Teilbereiche Siedlung, Freiflächen und Kulturlandschaft sowie Tourismus zu erarbeiten.
Download (27MB)

Entwerfen Mariahilferstraße 2011

Die Mariahilfer Straße ist die bedeutendeste Einkaufsstraße in Wien, sie erfüllt neben der infrastrukturellen Versorgung des Bezirks auch die wichtige Funktion eines viel genutzten Aufenthaltsraumes von unterschiedlichen NutzerInnengruppen. Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Wien haben im Rahmen einer Semesterarbeit visionäre Ideen und Entwürfe zur Neugestaltung der Mariahilfer Straße erarbeitet, wobei das Ziel die Steigerung der Aufenthaltsqualität in dem urbanen Raum durch neue Anreize war.
Download (5MB)

Entwerfen GoWest - Gestalterische Interventionen zur Attraktivierung des Zielgebietes Wiener Westgürtel

Das Zielgebiet Westgürtel Gründerzeit ist durch öffentliche Verkehrsmittel sehr gut erschlossen. Viele Menschen haben ihre Arbeitsplätze hier, besuchen hier eine der zahlreich vorhandenen Bildungseinrichtungen, Theater und Kabaretts. Trotz dieser guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Zielgebiet von Autos, fahrenden und parkenden, nahezu überschwemmt. Das macht den öffentlichen Raum für das zu-Fuß-gehen unattraktiv und mitunter gefährlich. Daher wurden eine Reihe von Straßenzügen ausgewählt, um in ihnen ein qualitativ hochwertiges Wegenetz für das zu-Fuß-gehen und auch das Radfahren zu schaffen.
Download (35MB)

Entwerfen "Tramin" 2007/08

Die zukünftige Entwicklung unserer dörflichen Gemeinden im alpinen Raum stellt die Politik vor besonderen Herausforderungen. Die Änderungen der Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft, der stetige Bedarf an zusätzlichem Bauland, die Konzentration des Handels und der Produktion auf periphere regionale Zentren sowie die steigende Mobilität und der strukturelle Wandel im Tourismus stellen Veränderungen dar, die stetig auf das landschaftlich -räumliche Gefüge unserer gewachsenen dörflichen Strukturen einwirken und diese verändern. Auf Einladung der Gemeinde Tramin im Südtiroler Unterland erarbeiteten im Wintersemester 2007/2008 Studierende der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien Leitbilder für die künftige Entwicklung der Gemeinde.
Download (6MB)

Aktuelle Forschung:

Conference 2017

 Backgroundimage

LE Notre

leNotre

 

 

Urbanfabric

urbanfabric logo